Schwanengesang

Schwanengesang

Liederzyklus von Franz Schubert
Mo. 21. Januar 2019, 20:00 Uhr, Kronleuchterfoyer Opernhaus

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Der ›Schwanengesang‹ fand sich zusammen mit drei Klaviersonaten bei den letzten Werken Franz Schuberts und wurde erst nach seinem Tod veröffentlicht. Er gehört zu den tiefsten und ergreifendsten Werken des Wiener Komponisten, der seinen Seelenzustand am Ende seines kurzen Lebens genau wiederspiegelt.

Schubert gelangte erst in seinen letzten Lebensjahren in Kenntnis der Gedichte Heinrich Heines – beide haben das gleiche Geburtsjahr 1797 – und fand dort offenbar eine Inspiration, die ihn zu einer neuen, dramatischeren Schreibweise beflügelte. Die sechs Gedichte Heines, die Schubert zusammen mit 9 Gedichten Ludwig Rellstabs und einem von Johann Gabriel Seidl vertont hatte, haben streng genommen keinen zyklischen Zusammenhang, sondern wurden eben als ›Schwanengesang‹ des zu Lebzeiten verkannten Genies Schubert ein Jahr nach seinem Tod zusammengefasst und als dritter Zyklus neben ›Die schöne Müllerin‹ und ›Winterreise‹ gestellt. Die zentralen Themen in Schuberts Werk finden sich natürlich auch hier: unerfüllte Liebe, Todesahnung und Verlust.

Bariton Simon Stricker, ein erfahrener Liedinterpret, setzt sich schon seit geraumer Zeit mit Schuberts Liedschaffen auseinander. Zusammen mit dem Pianisten William Shaw, der seit letzter Spielzeit an den Wuppertaler Bühnen engagiert ist, erarbeitet er nun ein weiteres Mal eines der bedeutendsten Werke der klassischen Liedliteratur.

Besetzung

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