NOperas!: Chaosmos

NOperas!: Chaosmos

von Sinan / Rausch / Kästner
Sa. 08. Februar 2020, 19:30 Uhr, Opernhaus

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Eine interaktive Gabelstapler-Oper über Ordnung und Unordnung von Marc Sinan, Tobias Rausch und Konrad Kästner über das Wesen des Menschen permanent und zwanghaft Ordnung erschaffen und zerstören zu wollen.

Die Oper wird zum Logistikzentrum. Hier arbeiten Jay und Joe, sie fahren mit ihrem Gabelstapler Kisten hin und her. In jeder Box befindet sich dabei ein Teil der Partitur, die eine Geschichte erzählt. Joe sortiert die Geschichten, Jay bringt sie durcheinander. Dadurch entstehen permanent neue Muster auf der Bühne.

Aber auch die Zuschauer*innen haben die Möglichkeit, die Bewegungen auf der Bühne zu beeinflussen, indem sie die Kisten vor Beginn des Stückes sortieren können. Sie sorgen so interaktiv für Chaos oder Struktur und gestalten einen szenischen Abend mit.

Durch die entstehende Ordnung und Unordnung werden Arien, Geschichten, musikalische Szenen und Videoprojektionen zufällig miteinander kombiniert. Zeiten, Orte und Realitätsebenen verschieben sich unaufhörlich. Ordnungsprinzipien des Naturforschers Carl von Linné treffen auf das Chaos des Vietnamkriegs und die Geschichte des Hochseecontainers.

Das musikalische Material besteht in CHAOSMOS aus einer Mischung von originaler Komposition, traditionellem Repertoire und freier Improvisation, die auch das Publikum mit einbindet. Dieser neue Weg musikalische Interaktion zu erforschen, erstreckt sich über drei Spielzeiten in drei Spielstätten in Wuppertal, Halle und Bremen. Unter dem Label »NOperas!« entwickeln sich in den drei Häusern immer unterschiedliche Aufführungssituationen, die Impulse zur Erforschung des Musiktheaters im 21. Jahrhundert und zu neuen Formen der Zusammenarbeit geben.

Uraufführung: Opernhaus / on stage
Dauer: ca. 90 Minuten, keine Pause

Zum Programmheft geht es ›hier

 

»NOPERAS!« –

EINE INITIATIVE DES FONDS EXPERIMENTELLES MUSIKTHEATER

Bis heute ist der Fonds Experimentelles Musiktheater (feXm) im deutschsprachigen Raum die einzige Förderinitiative für neue Formate und Spielformen im Feld des Musiktheaters. Gemeinsam getragen vom NRW KULTURsekretariat und der Kunststiftung NRW, stiftet der feXm seit 2006 Kooperationen zwischen Stadttheatern und der freien Theaterszene. So unterstützt er nicht nur die Entwicklung innovativer Musiktheaterkonzepte, sondern auch eine Auseinandersetzung mit ihnen innerhalb des Stadttheaters.

Mit dem Start seines neuen Förderprogramms »NOperas!« erweiterte der feXm 2019 nun Dimension und Reichweite seiner Arbeit. Unter dem gemeinsamen Label »NOperas!« schließen sich auf die Dauer von zunächst drei Spielzeiten jeweils drei Opernhäuser zusammen. Gemeinsam produzieren sie in jeder Saison ein Projekt, das an allen drei Häusern in unterschiedlicher Form gezeigt wird. Abwechselnd stellen sie hierbei Erst- und Nachfolge-Produktionsstätten. Mit der Aufführung am erstproduzierenden Haus ist die Projektentwicklung für die Produktionsteams nicht abgeschlossen – es kommt zu weiterer Probenarbeit, die auf ortsspezifische Varianten zielt.

Auf der Basis jährlicher Ausschreibungen entscheidet eine Jury ausgewiesener Fachleute gemeinsam mit den Trägern und den beteiligten Theatern über die Auswahl des jeweiligen Projekts. Gewählte Projekte werden vom feXm mit einer gegenüber den früheren Jahren erhöhten Fördersumme unterstützt, darüber hinaus leistet er für sie eine eigene dramaturgische Betreuung, organisatorische Unterstützung und Öffentlichkeitsarbeit, und tritt so gleichzeitig als Förderinstitution wie auch als Koproduzent der am Verbund beteiligten Theater auf.

 

Partner innerhalb des ersten Dreijahres-Zyklus sind die Oper Wuppertal, die Oper Halle und das Theater Bremen. Mit der Logistik-Oper ›Chaosmos‹ geht nun zunächst Wuppertal als erstproduzierendes Haus an den Start und verantwortet so die erste »NOperas!«-Premiere.

»NOperas!« – eine Initiative des Fonds Experimentelles Musiktheater (feXm). In gemeinsamer Trägerschaft von NRW KULTURsekretariat und Kunststiftung NRW, in Kooperation mit Oper Halle, Theater Bremen und Oper Wuppertal.

Gefördert von
© Jens Grossmann

Besetzung

Johannes Pell
Musikalische Leitung

Marc Sinan
Komposition und Musikalische Leitung

Tobias Rausch
Künstlerische Leitung und Text

Konrad Kästner
Künstlerische Leitung, Regie und Video

Eylien König
Bühne und Kostüme

Eric Nikodym
Projektleitung

Michaela Dicu
Produktionsleitung

Nancy Steiniger
Mitarbeit Recherche

Janette Mickan
Mitarbeit Libretto

TRAILER

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