Eingeschränkter Vorverkauf

Der Vorverkauf der Wuppertaler Bühnen für Veranstaltungen im August, September und Oktober 2021 beginnt wie vorgesehen am Mo. 9. August 2021 ab 10 Uhr. Geplante Vorstellungen auf der Bühne des Opernhauses sind ausgenommen.

Aufgrund der Hochwasserschäden am Opernhaus weisen wir darauf hin, dass beim Vorverkaufsstart am Mo. 9. August 2021 geplante Vorstellungen auf der Opernhausbühne vom Verkauf ausgenommen werden. Für das künstlerische Programm im Theater am Engelsgarten und die Konzertsaison in der Historischen Stadthalle findet der Vorverkauf wie geplant statt. Aktuell ist noch nicht absehbar, ab wann ein Spielbetrieb auf der Opernhausbühne wieder möglich sein wird.

Spielzeit 2021/22

LIEBE FREUND_INNEN UND FANS DER OPER,

wir freuen uns sehr, Sie ab dieser Spielzeit als neues Leitungsduo Ihrer Oper begrüßen zu können. Mit Patrick Hahn als neuem Generalmusikdirektor der Wuppertaler Bühnen wollen wir nach der bleiernen Zeit der Pandemie einen Neustart wagen.

Hinter uns liegen Monate intensiven Austauschs über das, was wir in Zukunft in Wuppertal erreichen wollen und wo wir besondere Schwerpunkte sehen. Gleich mit dem Antritt von Patrick Hahn in der Oper werden wir ein deutliches Zeichen setzen, wenn er sich im Frühjahr 2022 mit Richard Wagners Großer Romantischer Oper ›Tannhäuser‹ seinem neuen Publikum vorstellen wird. Ein früherer Einstieg in der Oper war leider aus Termingründen nicht möglich. Ein weiterer Fokus wird auf der Erschließung neuer Zuschauerschichten liegen. Die Vermittlung von Oper nicht nur für junge Menschen, sondern auch für viele, denen aus unterschiedlichsten Gründen das erste, oftmals überwältigende Erleben dieses auf alle Sinne zielenden Genres bislang vorenthalten blieb, wollen wir verstärken.

Bei dem nun vorliegenden Spielplan war es uns wichtig, im Herbst zunächst solche Werke vorzustellen, die auch dann spielbar sind, falls sich die pandemische Lage erst wieder langsam entspannen sollte. Außerdem werden Sie Werke entdecken, die wir schon einmal angekündigt haben, aber nicht zur Aufführung bringen konnten. Diese herausfordernde Ausgangssituation haben wir als Ansporn aufgefasst, Werke, die zunächst nicht in dieser Abfolge geplant waren, in neue, spannende Zusammen- hänge zu stellen. Und als Ansporn dafür, Gegensätze produktiv zu machen und unser Publikum vielleicht dazu zu verleiten, Dinge gut zu finden, die sich widersprechen.

Bei der Eröffnungspremiere von Händels ›Julius Caesar‹ kehren mit Immo Karaman (Regie) und Clemens Flick (Dirigat) zwei Künstler nach Wuppertal zurück, die hier bereits mehrfach für Furore gesorgt, aber noch nie zusammen gearbeitet haben. Im Oktober folgt

die verschobene Deutsche Erstaufführung der Oper ›Il canto s’attrista, perché?‹ des großen italienischen Altmeisters Salvatore Sciarrino, dessen Werk eng mit der Oper Wuppertal verknüpft ist. Mit höchster Sensibilität verleiht der Komponist zwei starken Frauenfiguren der Antike eine heutige Gestalt und Aktualität. Zum Jahresausklang stechen wir mit den ›Die Piraten‹ von Gilbert und Sullivan – den »Erfindern« des Britischen Humors – in See. Cusch Jung (Regie), der bereits mit ›My Fair Lady‹ einen Hit in Wuppertal gelandet hat, steht dabei als Garant für mitreißenden Witz und Spielfreude.

Ob Theater für ein System relevant ist, mögen andere entscheiden. Dass es für jeden, der sich in Wuppertal eine Vorstellung anschaut, zu einem bewegenden Erlebnis wird, dafür setzen wir uns mit unserer ganzen Kraft ein.

 

Für die Mitarbeiter_innen der Oper

Opernintendant Berthold Schneider und Generalmusikdirektor Patrick Hahn

 

 

 

© Eiko Ishioka | Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Kommende Aufführungen

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