Opernblog

Carmen

Comicwettbewerb zu ›Carmen‹

Der Comic-Wettbewerb zur Oper ›Carmen‹ richtete sich an Schüler_innen zwischen 12 und 20 Jahren. Aufgabe war es, die Handlung der Oper in einem Comic darzustellen. Aus über 50 Einsendungen wurde ein Sieger-Comic ausgewählt, der im Programmheft zu ›Carmen‹ als Inhaltszusammenfassung abgedruckt ist. Außerdem stellen wir die 8 schönsten Comics während sämtlicher Vorstellungen von ›Carmen‹ aus.

Hier der Gewinner-Comic zur Oper ›Carmen‹ von Julia Noemi Sowa (8. Klasse, Carl-Duisberg-Gymnasium):

DIE REGISSEURIN CANDICE EDMUNDS ÜBER CARMEN / FREEDOM

Carmen is defined by her free spirit. She cannot be caged. In the novella that the opera is based upon ('Carmen' by Prosper Merimee) Carmen says she would rather die than be locked up. She means this literally.   People think Carmen's ill-fated love affair with Don Jose starts when she throws a flower at him in the town square. But I believe it starts several scenes later - when Don Jose is instructed to take her to jail. Her seduction of him is a calculated attempt to free herself - and it works! - in the short term.   There is also something aspirational about Carmen. I have started to see this is intimately tied to her love of freedom: she is not content with social norms, she does not want to blend in. As long as she is not conforming, she is not 'one of them'.   When I look at this image I think of Carmen aspiring to escape her factory-workers life. It makes me think of the moment she meets Escamillo - the famous of Toreador - and glimpses the potential for a brighter future.   There is something impossible in the freedom offered in this picture, and I think this is at the heart of understanding 'Carmen'.      

CARMEN / CALLAS

https://www.youtube.com/watch?v=p19Rh5HWiRc

DIE REGISSEURIN CANDICE EDMUNDS ÜBER CARMEN / CHILDREN’S GAMES

There is a saying in show business: ‘don’t work with children or animals’. Yet one of the most famous pieces of music in ‘Carmen’ is the Children’s Chorus in Act 1, where a group of street urchins imitate the soldiers in the town square.   At the time we discovered this image (children in Barcelona in 1936 simulating an execution) I was grappling with the violence within the world of ‘Carmen’. This image hit me in the chest. This was not a normal children’s game. These children were living through a civil war. The violence they were exposed to was extreme. It had also become normal for them. Normal enough to play at a mock execution.   This made me think about cycles of violence. How what we are exposed to as children creates what is ‘normal’ as adults. When I think of Don Jose killing Carmen at the end of the opera, I think of this image.

DIE REGISSEURIN CANDICE EDMUNDS ÜBER CARMEN / FREEDOM

Die Handlung

CARMEN / INHALT     ERSTER AKT
Platz in Sevilla mit Zigarettenfabrik und Wache.
Micaëla, ein schüchternes Bauernmädchen, sucht den Sergeanten José auf der Wache, um ihm Grüße von seiner Mutter zu bringen. Er ist noch nicht anwesend, und so zieht sie sich zurück. Nach der Ablösung der Wache erfährt José, dass ein "Mädchen mit blauen Augen und blonden Zöpfen" nach ihm gefragt habe. Da ertönt das Pausensignal der nahen Zigarettenfabrik, aus der in buntem Gewirr die Arbeiterinnen herausströmen, unter ihnen, umschwärmt von Verehrern, die Zigeunerin Carmen. Die Liebesbeteuerungen der jungen Leute gleiten an ihrem Spott ab, sie sind ihr gleichgültig. Dem einzigen, den ihr Charme kalt lässt, Don José, wirft sie eine Blume ins Gesicht und enteilt. Verwirrt betrachtet sie José und sucht sich dem geheimnisvollen Zauber, den sie auf ihn überträgt, zu entziehen. Als Micaëla erscheint, verscheucht sie für kurze Zeit den Zauber Carmens durch die Erinnerungen an die ferne Mutter. Großes Geschrei aus der Zigarettenfabrik: Carmen hat eine Messerstecherei verursacht und einen Tumult heraufbeschworen. José muss sie auf Befehl seines Offiziers verhaften. Mit ihrer bestrickenden Schönheit und einem aufreizenden Lied betört sie den Sergeanten so, dass er ihre Fesseln löst. Sie flieht, und man führt José ab.

ZWEITER AKT
Schmugglerschenke.
In der zwielichtigen Kneipe von Lillas Pastia wird getanzt. Den Schmugglern winkt in dieser Nacht ein großes Geschäft. Alle sollen bei dem Fischzug beteiligt sein, doch Carmen weigert sich, sie ist verliebt - in José, den sie heute Abend noch erwartet, da er aus der Haft entlassen ist. Noch bevor er kommt, kreuzt ein anderer Mann ihren Weg: Der Stierkämpfer Escamillo, der Carmen stark beeindruckt, obwohl sie ja auf Don José wartet. Als er kommt, umgarnt Carmen ihn mit einem verführerischen Tanz. Sie will ihn nicht nur als Geliebten, sie will ihn auch als Helfershelfer für die Schmugglerbande gewinnen. José weist das zurück, und als das Trompetensignal zum Appell ertönt, will er zur Kaserne gehen. Die enttäuschte und wütende Carmen verhöhnt ihn, obwohl er ihr seine Liebe beteuert. In diesem Augenblick kommt Josés Vorgesetzter, Zuniga, zurück. Josés Eifersucht ist grösser als sein Pflichtgefühl. Er zieht den Degen gegen Zuniga, die Schmuggler helfen ihm und entwaffnen den Offizier. Nach diesem Vorfall gibt es für den Sergeanten kein Zurück mehr; er verfällt Carmen und der Schmugglerbande.

DRITTER AKT
Wilde Gebirgsschlucht.
Die Schmuggler und Zigeuner halten Rast. Frasquita, Mercedes und Carmen legen sich die Karten. Sie verkünden Carmen den nahen Tod. Carmen verlacht die Gefährtinnen und folgt den Schmugglern, um die Zöllner zu beeinflussen. Während José zur Bewachung der Schmugglerware zurückbleibt, naht Micaëla dem unheimlichen Ort, wird aber durch das Eintreffen Escamillos verscheucht. Dieser sucht Carmen. José, rasend vor Eifersucht, geht mit seinem Messerauf ihn los. Escamillo scheint zu unterliegen, da kommen Carmen und die Schmuggler zurück und retten ihm das Leben. Er lädt alle zum nächsten Stierkampf nach Sevilla ein. Da wagt sich Micaëla aus ihrem Versteck heraus und fleht José an, zur sterbenden Mutter heimzukehren. Carmen redet ihm spöttisch zu, froh ihn auf diese Weise loszuwerden. Ihre Liebe zu ihm ist längst erkaltet. José folgt Micaëla zur Mutter, nicht ohne Carmen seine baldige Rückkehr anzukünden.

VIERTER AKT
Platz vor der Arena in Sevilla.
Das Volk begrüßt vor dem Eingang seinen Liebling Escamillo, der mit Carmen erscheint. Bevor der Stierkämpfer die Arena betritt, erklärt er Carmen seine Liebe, die sie erwidert. Zwei Freundinnen warnen sie vor José, den sie in der Nähe gesehen haben. Aber Carmen fürchtet sich nicht. Da vertritt ihr José den Weg in die Arena und fordert sie auf, mit ihm zu gehen. Demütig spricht er von seiner Liebe und Treue. Direkt und aufrichtig erklärt ihm Carmen, dass es aus sei zwischen ihnen und schleudert ihm trotzig seinen Ring vor die Füße. In diesem Moment ertönt aus der Arena lauter Jubel, welcher Escamillos Sieg verkündet. Aufs höchste erregt, tötet José Carmen.    

CARMEN / TEAM

Das Kollektiv Vox Motus über sich: Ours is a theatre of story-telling visuals, transformational design, magic, comedy, music, physical performance, puppetry, multi-media and most importantly thrills. We are drawn to stories that explore extremes of behaviour and taboos in the contemporary world: often unbelievable true tales that delve into the bizarre, glorious, exhilarating and macabre. The stories we tell offer audiences opportunities to engage in live experiences that may in small (or large) ways enhance or challenge their understanding of the world.

 

 

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