NOperas!: Kitesh – Der Film

NOperas!: Kitesh – Der Film

von Hauen und Stechen

Videoarbeit zum Musiktheater Kitesh von HAUEN UND STECHEN mit Musik von Alexander Chernyshkov und Nikolai Rimski-Korsakow

Einst stand an der Stelle des Sees Svetloyar die große Stadt Kitesh. Die Stadt versank und jetzt suchen die Menschen diesen Ort auf. Sie glauben, dass die Stadt Kitesh wirklich existiert. Das Musiktheaterkollektiv HAUEN UND STECHEN begab sich mit Nikolai Rimski-Korsakows Oper Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch und der Jungfrau Fewronija und Neukompositionen von Alexander Chernyshkov auf die Suche nach der sagenhaften Stadt und damit auch zu einer besseren Version der eigenen Stadt.

Die Inszenierung feierte im Oktober 2020 an der Oper Halle Premiere. Gemeinsam mit dem Publikum und den Darsteller_innen begaben sie sich auf eine Reise – die Sehnsucht das Ziel, zu Orten der Verheißung und Eroberung. Nachdem dies Live-Erlebnis aufgrund der geltenden Pandemiemaßnahmen zum Premierentermin in Wuppertal nicht möglich war, feiert das Projekt an der Oper Wuppertal nun Onlinepremiere.

Der Film collagiert die unterschiedlichen Quellen der Inszenierung und setzt sie in Bezug zur fertigen Bühnenproduktion, folgt dabei aber visuell und akustisch einer Logik des Traums, Albtraums, Wunschtraums.

HAUEN UND STECHEN ist ein Kollektiv von Künstler_innen aus Regie, Bühnenbild, Videokunst, das an einer neuen Musiktheatersprache arbeitet. Die Aufführungen, die stets Performance-Charakter haben, sind eine Übersetzung des Ursprungswerks in disparate Kunst-Räume und die Klangwelt eines Kollektivs.

Das Projekt ›Kitesh‹ ist Teil von »NOperas!« – einer Initiative des Fonds Experimentelles Musiktheater (feXm). In gemeinsamer Trägerschaft von NRW KULTURsekretariat und Kunststiftung NRW, in Kooperation mit Oper Halle, Oper Wuppertal und Theater Bremen.

Filmpremiere am Sa. 26. Juni 2021 ›hier.

Gefördert von
© Rémi Dayre

Vorstellungen und Tickets

Juni 2021
Stream Sa. 26. Juni 2021 19:30 Uhr Zuhause