Il canto s'attrista, perché?

Il canto s'attrista, perché?

von Salvatore Sciarrino
Premiere – entfällt!: Fr. 08. Mai 2020, 19:30 Uhr, Opernhaus

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Update: Die Aufführung von Salvatore Sciarrinos neuestem Werk für die Opernbühne ›Il canto s’attrista, perché?‹ in Wuppertal wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Ein genauer Termin wird noch bekannt gegeben.

Szenen nach Aischylos von Salvatore Sciarrino.

Libretto vom Komponisten.

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

In diesem »missing link« zwischen den Iphigenie-Opern Christoph Willibald Glucks und der Elektra von Richard Strauss kommt nun endlich auch einmal die betrogene Klytämnestra zu Wort.

In Mykene erfährt man von der Rückkehr des Königs Agamemnon, der nach zehn Jahren Krieg Troja erobert hat und nun mit Kassandra als Sklavin und Mätresse nach Hause zurückkehrt. Seine Gattin Klytämnestra kann ihm weder seinerzeit die Opferung ihrer Tochter Iphigenie noch den jetzigen Ehebruch verzeihen und nimmt furchtbare Rache.

Salvatore Sciarrino – in Wuppertal kein Unbekannter nach einigen Premieren und Uraufführungen in den letzten Jahrzehnten, zuletzt 2009 ›La porta della legge‹ – ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen italienischen Komponisten und betrachtet schon seit Jahren große Stoffe des Theaters von einer anderen Warte. Nach Versionen von ›Macbeth‹ und ›Lohengrin‹ wendet er sich nun der antiken griechischen Literatur zu: der ›Orestie‹ des Aischylos.

 

Deutsche Erstaufführung. Koproduktion Stadttheater Klagenfurt / Oper Wuppertal

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