Kurt Rydl

Kurt Rydl
© Mathias Bothor

Der geborene Wiener zählt zu den bedeutendsten Bassisten unserer Zeit.

Nach Siegen bei Wettbewerben in Barcelona und Paris führten ihn erste Engagements nach Linz und Stuttgart; ab 1976 war er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo er 1986 zum Kammersänger und 1999 zum Ehrenmitglied ernannt wurde.

Allein in der Wiener Staatsoper sang er ca. 1150 Vorstellungen im gesamten Wagner-Bass-Repertoire und überwiegend in Verdi- und Strauss-Partien. Er ist langjähriges Mitglied bei den Salzburger Festspielen mit über 280 Vorstellungen u. a. als Osmin, Rocco, Sarastro, Komtur, Großinquisitor sowie als Gast in Bayreuth, Verona, Edinburgh und bei den Bregenzer Festspielen zu erleben.

In über 120 Partien gastierte er in mehr als 2500 Vorstellungen an allen großen Häusern der Welt, besonders als Ochs, Hagen, Gurnemanz, Osmin, Morosus (›Die schweigsame Frau‹), Rocco, Boris (›Lady Macbeth von Mzensk‹), Attila und Mephisto. Eröffnungspremieren führten ihn an die Mailänder Scala mit ›Turandot‹, ›Parsifal‹, ›Götterdämmerung‹, ›Fidelio‹ und ›Rosenkavalier‹.

Zahlreiche Opern- und Konzertgesamtaufnahmen entstanden auf CD, DVD und Blu-ray unter Dirigenten wie u. a. Sergiu Celibidache, Christoph von Dohnanyi, Bernhard Haitink, Hartmut Haenchen, Herbert von Karajan, James Levine, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Giuseppe Sinopoli und Horst Stein.

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