Oblivia Working Group

Oblivia Working Group
© Meri Ekola

Seit 20 Jahren kreiert die finnische Kompanie Oblivia Performances aus Bewegung, Gesten, Tanz, Sprache, Sound und Licht. Immer wieder hat das Kernteam der Kompanie aus der Performerin und Literaturwissenschaftlerin Annika Tudeer und dem Musiker und Performer Timo Fredrikson in den vergangenen Jahren personelle Erweiterungen oder Anpassungen erfahren, die das Netzwerk der Kompanie auf verschiedenen Ebenen verstärkt. Im Laufe ihrer künstlerischen Entwicklung haben Oblivia einen eigenen, prozess- und teamorientierten Arbeitsstil entwickelt, der die Kompaniemitglieder Meri Ekola, Alice Ferl, Tua Helve und Anna-Maija Terävä, die originär für die Arbeitsbereiche Performance, Bühne, Kostüme, Licht und Dramaturgie verantwortlich zeichnen, in einer kollaborativen und hierarchie-armen »Working Group« (Arbeitsgruppe) verbindet. Jedem neuen Stück nähert sich die Oblivia Working Group dabei wie einer gemeinsamen Reise ins Unbekannte, die erst durch ihre kollektive Arbeit und unterschiedliche Sichtweisen an Form und Klarheit gewinnt: In kongenialem Austausch entwickeln und verdichten sie Themen, Konzepte, Ideen, Planungen und Textelemente miteinander über alle Genregrenzen des eigenen Arbeitsbereiches hinweg. In der Zusammenarbeit mit der Komponistin Yiran Zhao erweiterte die Oblivia Working Group ihr »Do what you saw« Arbeitsprinzip als Konzept der niederschwelligen Weitergabe von Bewegungselementen durch das analoge Prinzip des »Do what you hear«, um Bewegung und Klang auf der Bühne besonders eng miteinander zu verweben.