Matteo Marziano Graziano

Matteo  Marziano Graziano
©Jim Wilkinson

Matteo Marziano Graziano ist ein queerer Choreograph und Opernregisseur. Er arbeitete u.a. an der National Opera in Amsterdam, am Aalto Theater in Essen, beim ›Rossini Festival‹ in Wildbad, an der Schaubühne in Berlin und in Zusammenarbeit mit den Opernregisseur_innen Stefan Herheim, Guy Joosten, Nicola Berloffa sowie mit den Dirigenten Mariss Jansons, Antonino Fogliani und Gianluigi Gelmetti.

2018 wurde Graziano mit dem »Nachwuchsregiepreis« beim renommierten ›Macerata Opera Festival‹ in Italien ausgezeichnet. 2018-2021 war er Hauschoreograph am BTT Balletto Teatro di Torino.  Als Performer ist Graziano für Emio Greco, Lucinda Childs, Doris Uhlich, Tino Sehgal und zuletzt für Amanda Piña beim ImPulsTanz Wien, ›Tanz im August Festival‹ und an der Ruhrtriennale auf der Bühne aufgetreten. In NRW war er zweimal Künstler in Residenz bei dem choreographischen Zentrum PACT Zollverein.

Graziano hat einen MA Choreographie mit Auszeichnung vom HZT / Ernst Busch Berlin und hat u.a. an der Università degli Studi di Torino, Università la Sapienza di Roma und ICN Berlin unterrichtet. Neben der Tätigkeit als Künstler, arbeitet er als Familien- und Systemischer Aufsteller und greift auf diese Methoden für die szenische Arbeitzurück. Graziano ist Mitglied des politisch radikalen queer-feministischen Kollektiv LECKEN, die Raves in der Berliner Clubszene als Plattform für körperliche Bewusstseinserweiterung, kollektive Transformation und queere Gegenökonomie veranstaltet. Er ist Alumnus der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Matteo Marziano Graziano ist in Turin (Italien) geboren und aufgewachsen, und lebt seit 2012 in Berlin.

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